Neues Jahr – neue Möglichkeiten! Herzlich willkommen 2026

Weiße Weihnachten hatten wir in diesem Jahr! In der Nacht zum 24.12. hat es eine dünne weiße Schicht geschneit. Oma Haias Wetterapp hatte den richtigen Riecher. Da war es viel leichter den Baum zu schmücken, Kartoffelsalat zuzubereiten, restliche Geschenke zu verpacken und eine Runde im winterlichen Wald zu drehen.

Der Baum sah wie immer zauberhaft aus, die Kinder haben ihn dieses Mal fast alleine geschmückt. An Heiligabend gab es wieder die heiß ersehnten Schnitzel mit Kartoffelsalat, am ersten Weihnachtsfeiertag haben wir in diesem Jahr Raclette gegessen. Das war wesentlich entspannter in der Früh, obwohl hier noch Dips vorbereitet und Wurzelbrot gebacken wurden.

Am Nachmittag kam die Sonne heraus und hat nicht nur mich in den Wald getrieben – gefühlt waren an den Feiertagen hunderte von Menschen auf dem Krippenweg unterwegs.

Im Dezember habe ich heuer zum zweiten Mal bei Irenes/sugaridoo Adventskalender mitgenäht. Es war noch entspannter als im letzten Jahr, denn alle Näh- und Quiltaufgaben konnten immer innerhalb von 3 Tagen erledigt werden und sind entweder auf einen Mittwoch oder das Wochenende gefallen. So sind hier bis zum 23.12. zwei wunderhübsche Topflappen entstanden, die Mike zu Weihnachten bekommen hat – er braucht so etwas ja des Öfteren, wenn es mal wieder einen Eintopf oder ein Ofengericht gibt.

Und als kleines Zusatzprojekt habe ich an Heiligabend noch alle Materialien für ein kleines Nadelkissen bekommen, das inzwischen auch schon genäht wurde. Das stimmt mich zuversichtlich, dass ich den Safari-Quilt bald fertig stellen kann – die 4 fehlenden Elefanten, müssen quasi nur noch zusammengesetzt werden. Seitdem die Weihnachtsferien begonnen haben sind hier 2 Löwen, 2 Zebras, 1 Babyelefant und die Teile für die 4 fehlenden Elefanten von der Maschine gehüpft. Die Energie, die ich sonst immer erst nach dem Jahreswechsel spüre ist also schon früher angekommen 🙂

Was mich auch schon zu den Vorsätzen im neuen Jahr bringt: 2025 bin ich unglaubliche 1551 km durch unseren Wald gelaufen. Und habe dafür so gut wie nichts mehr genäht nach den drei Taschen in den ersten Monaten. Na ja, stimmt nicht ganz… Einen Teppich aus 100 Jeans/Baumwolle-5-Inch-Squares hat Frederik zu seinem Umzug in das neue Zimmer im Juli erhalten. Wie das letzte Zimmer entstanden ist, wird bald in einem extra Beitrag präsentiert. Neue Überzüge für die Balkonstühle kamen noch dazu, aus sonnenfestem, nicht schimmelndem Material. Und neue Überzüge für die Stühle im Esszimmer aus den Reststoffen. Einen Hoodie für mich aus Nepalstoff. Aber das war es dann. Deshalb muss hier dringend neu priorisiert werden. 1000 km in der Natur reichen vollkommen aus, dafür sollte das eine oder andere bereits angefangene Nähprojekt im nächsten Jahr zu Ende gebracht werden. Und mehr Bücher lesen oder unterwegs anhören. Im letzten Jahr waren es 20 bis September, das ist ausbaufähig. Mal sehen, ob das alles funktioniert – ich habe nämlich festgestellt, dass mich nicht mal ganz ungemütliches Wetter von einer kurzen Waldrunde abhalten kann.

Heute war es besonders schön draußen, aber seht selbst:

Rutscht gut rein in das neue Jahr!

Bis demnächst,
Sonja 😉

AusflugsFreund – Taschenkalender (3)

Ein richtig cooler Rucksack ist in diesem Monat entstanden. Als Außenstoff habe ich Kunstleder Microfaser Be Real in der Farbe „karamell“ verwendet, der Futterstoff ist ein normaler mit Städtenamen bedruckter Baumwollstoff.

Diese stabile Foldovertasche ist sehr geräumig. Drinnen kann im gefütterten Reißverschlussfach ein Tablet sicher verstaut werden, eine Flaschentasche habe ich zusätzlich angebracht. An den beiden Seiten gibt es zwei flache Fächer, in denen Handy und Schlüssel sicher transportiert werden können. Bestens geeignet also für den Weg in die Schule.

Die Klappe des AusflugsFreunds bietet sehr viel Platz zum Verzieren. Aufgrund der Form bin ich schließlich auf das Meute-Logo gekommen. Schwarze Tafelfolie auf Reflektorfolie sorgt für optimale Sicherheit auf dem Fahrrad – gerade jetzt nach der Zeitumstellung. Vielleicht nehme ich diesen Rucksack ja dann im Juli aufs Tollwoodfestival mit, wenn wir Meute live sehen 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Blubb – Taschenkalender (2)

Das ist das Schöne, wenn man schon per Briefwahl gewählt hat und ausnahmsweise mal nicht Wahlhelfer machen muss – der Sonntag bleibt zum Nähen übrig.

In diesem Monat wird eine einfache Tasche mit ausreichend Stauraum für Kieferorthopäden- und Eisdielenbesuche genäht. Wenn es mal wieder wärmer wird, kann beides auch gerne kombiniert werden.

Nicht fehlen darf natürlich Reflektorfolie auf der Taschenklappe. Man will ja auch im Dunkeln möglichst nicht überfahren werden…

In der Blubb findet auch eine Blubbsy Platz. Die Zusatztasche des Januars beherbergt nützlichen Kleinkram und sorgt dafür, dass er in jeder Tasche schnell griffbereit ist.


Frederiks Zimmer im Dachboden macht unglaubliche Fortschritte. Ende Januar wurde verputzt und die ersten beiden Wochenenden im Februar haben wir zum Streichen genutzt. Der Boden ist bestellt. Wenn der dann drin ist, gibt es auch schon das erste Accessoire – ein kunterbunter Teppich aus Jeansreststoffen wird in den nächsten Wochen hier fertig gestellt.


Gestern wurde bei unserem Nachbarn ein Baum gefällt, jetzt ist es ziemlich hell in Küche und Bad – und man sieht, dass die Fenster dringend geputzt werden müssten 🙂


Noch 15 Minuten – wer noch nicht beim Wählen war, sollte sich jetzt schnell etwas überwerfen und sein Wahllokal aufsuchen. Die freuen sich auch über Arbeit kurz vor 18 Uhr!

Bis demnächst,
Sonja 😉

AusZeit – Taschenkalender (1)

Ich habe lange überlegt, wie ich diesen Beitrag nennen soll. Nicht, dass ihr denkt, jetzt nimmt sie sich eine Auszeit und hat schon wieder die Lust am Nähen verloren. Dem ist nicht so, dieser Monat war bisher sehr erfolgreich 🙂

In den letzten Tagen ist hier die erste Tasche des farbenmix Taschenkalenders entstanden. In diesem Jahr werden nicht 10 Taschen in 10 Wochen, sondern 12 Taschen in einem ganzen Jahr genäht. Und da hier noch so viel Taschenzubehör Platz im Atelier belegt, habe ich mir eine persönliche Challenge gesetzt: Alle Taschen werden mit dem produziert, was vorhanden ist. Und wenn etwas mal nicht passt, muss erst improvisiert werden. Etwas neues gekauft wird nur in einem wirklichen Ausnahmefall.

Meine AusZeit habe ich nach dem Erscheinen des Rucksack-Addons am letzten Mittwoch begonnen. Da mein Rad keinen Gepäckträger hat, ist die einzige Möglichkeit, Taschen sicher zu transportieren, auf dem Rücken.

Mir gefällt besonders die in der Seitennaht eingebaute Flaschentasche, die ein Umfallen wirklich unmöglich macht. Morgen nehme ich sie mit zum Arbeiten, ich bin gespannt, wie sie sich bewährt.

Dafür muss ich jetzt nur noch zwei in der Länge passende Träger für die Rucksackvariante herstellen. Und beim nächsten Mal gibt es Neuigkeiten zum Positivities-Quilt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Happy New Year!

Gerade habe ich nachgelesen, was ich mir 2023 an Silvester vorgenommen habe – den Artikel zu finden war nicht schwer, denn in diesem Jahr sind nicht viele neue dazugekommen…

Ich wollte 1000 km durch den Wald walken (heute Morgen nach meiner letzten Runde waren es sagenhafte 1309 km, das Jahresziel wurde bereits Mitte September erreicht). Außerdem Schwedisch lernen (hat funktioniert, in den letzten 370 Tagen habe ich nur an 2 Tagen weder Vokabeln noch eine Lektion angesehen, das reicht immerhin, um bei Amazon auch schwedische Rezensionen verstehen zu können). Den Positivities-Quiltalong mit nähen und weitere Projekte beenden, die hier schon vorrätig waren hat leider nicht geklappt, dafür findet sich aber bestimmt in diesem Jahr Zeit 🙂

Was ich mir für 2025 vornehmen werde, weiß ich noch gar nicht. Ich hoffe, es fällt mir noch etwas ein. Elisabeth, die heute einen tollen Jahresrückblick gepostet hat, hat mir vorgeschlagen, ehrenamtlich bei den Wegepaten mitzumachen, die gerade im Städtle gesucht werden. Nachdem ich ja eh gerne draußen unterwegs bin, wäre das vielleicht was für mich. Denn mindestens 1000 km sollen auch im nächsten Jahr wieder von Komoot aufgezeichnet werden – eine 83 Wochen dauernde Serie von Touren darf einfach nicht unterbrochen werden.

Heute war es so schön draußen, der Winter hat sich von seiner prächtigsten Seite gezeigt:

Jetzt wird gleich dekoriert für unser Raclette heute Abend. Benjamin und ich haben beim letzten Einkauf etwas Glitzer und Glamour mitgenommen – und ein Tischfeuerwerk. Denn auch in diesem Jahr wollen wir wieder auf den Tannenberg steigen um von dort die Stadt und die umliegenden Dörfer im Blick zu haben, da braucht man selbst keine Raketen verschießen.

Rutscht gut rein heute Nacht!

Bis demnächst,
Sonja 😉